• Unterfoehring 02
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  • Betina Maeusel


    Liebe Unterföhringer,

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    ich freue mich sehr, dass Sie meine Webseite besuchen und heiße Sie ganz herzlich willkommen.
    Sie erhalten hier einen Einblick in mein Leben, in meine politische Arbeit und in meine persönlichen Ziele.

    Vielen Dank für Ihren Besuch und viel Spaß beim Lesen.

    Ihre

    Betina Mäusel

  • Betina Maeusel

    Betina Mäusel

    Ihre 2. Bürgermeisterin

Unser Wiggerl im Oktober 2014

Wiggerl, der Spaziergänger

auf der Suche nach dem Neubürger

Neugierig, wie ich bin, habe ich mal bei der Neubürgerversammlung im Bürgerhaus vorbei geschaut. Ich sage Ihnen: Eine Leistungsschau der Gemeindeverwaltung, der Vereine und Organisationen. Angebote für Neubürger in Hülle und Fülle, in allen Variationen, Informationen, Kultur, Sozial, Sport, Konsumieren, Mitmachen, alles dabei. Von den Gemeinde- und Vereinsvertretern, von katholischem Pfarrer und evangelischem Diakon liebevoll und überzeugend, trotzdem kompakt präsentiert.

Aber Neubürger? Viele waren nicht da. Verzweifelt hat die reichlich anwesende Presse nach Interviewpartnern gesucht. Das war eher ein Familientreffen derjenigen, die sowieso seit Jahren und Jahrzehnten das öffentliche Leben in Unterföhring hoch halten. Aber wo sind sie dann, unsere Neubürger? Beim Arbeiten? Im Kreis der Familie? Wollen in Ruhe gelassen werden? Fühlen sich mehr als Münchner denn als Unterföhringer? Oder gibt es sie in diesem strengen Sinne gar nicht? Vielleicht sind sie schon gut und eigenständig informiert und im Ort aktiv. Beim Tag des offenen Denkmals im alten Fuchshof neben dem Bürgerhaus, der von der Familie Deck gerade aufwändig restauriert wird, waren jedenfalls mehr Neubürger da als bei der extra für sie organisierten Neubürgerversammlung.

Überhaupt wird die Tradition gerade ganz groß geschrieben in Unterföhring. Altes Zindlerhaus, Pfarrvilla, eine neue Orgel in St. Valentin, das Heimatmuseum „Feringer Sach“, der mittelalterliche Backofen kommt neben die Bibliothek, und jetzt wird noch ein Standort für die alte Diesellok von 1955 gesucht. Vielleicht finden wir auch noch eine anständige Nutzung für den Gocklwirt. Wo dann auch die Neubürger hingehen. Im öffentlichen Raum haben wir ja im modernen Unterföhring nicht so viel Altes und Attraktives zu bieten. Da gehört das Rathaus von 1975 fast schon zu den Baudenkmälern. Und irgendwann, wer weiß, ob wir es noch erleben: Irgendwann werden wir von unserem guten alten Bürgerhaus schwärmen.

Nix für unguad, Ihr Wiggerl

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